
Die Söldnerregel 2010 sorgt weiterhin für Verwirrung. Und klar, die aktuelle Nummer 1 der Schweiz, die Calanda Broncos, sind mal wieder die Bösen. Was sich in Wirklichkeit vor und hinter den Kulissen abgespielt hat, ist zwar unter dem Strich einzigartig in der 25-jährigen Schweizer Meisterschaft, aber durchaus fair allen Klubs gegenüber - wenn natürlich auch nur eine Lösung auf Zeit (sprich die Saison 2010).
Den Startschuss zum ganzen Theater lancierte Bern vor zwei Jahren, als sie an der DV die Double-Passport-Spieler zu Ausländern machen wollten. Da Besitzer eines europäischen Passes, ob sie nun auch den US-Pass haben oder nicht, aus rechtlichen Gründen nicht von einem Arbeitsplatz in der Schweiz ausgeschlossen werden dürfen, wurde die neue Regel nur für Spieler, die einen Pass in Nordamerika und in einem nicht-europäischen Land besitzen, angenommen. Dies traf direkt die Broncos, die bereits den Amerikaner Aaron James und den Double-Passport-Spieler Greg Jones (Pass USA/Barbados) unter Vertrag hatten. Da in der Saison 2009 nur ein Amerikaner auf dem Feld stehen durfte, musste jeweils James oder Jones an der Seitenlinie "versauern". Die Broncos nahmen dieses Schicksal hin, da die Regel rechtlich "verhebt" und die Mehrheit der Delegierten dieser gefolgt sind.
Die Attacken auf die Importpolitik der Broncos nahmen an der letzten DV im Dezember nochmals zu, als Zürich und Basel einen abstrusen Antrag stellten, der zum einen eine komplizierte Formel mit dem Faktor Distanz Wohnort-Klubort verlangte, zum andern Spieler nicht mehr nach Nationalität bewerten sollte, sondern nach dem Kriterium, ob ein Spieler in den USA College Football gespielt hat oder nicht. An der DV liessen die Renegades die erstgenannte und nicht durchdachte Formel schnell fallen und konzentrierten sich auf die Neudefinierung eines "Profi-Imports". Zwar wurde beschlossen, neu zwei Amerikaner gleichzeitig auf dem Feld zuzulassen, trotzdem waren wieder die Broncos das Ziel des Angriffs: Den Teams war nicht entgangen, dass die Bündner mit ihrem äusserst engagierten Präsidenten Walter Tribolet eine starke Truppe zusammenstellen würden. Tatsächlich hatten die Broncos zu diesem Zeitpunkt mit Greg Jones und den beiden neu verpflichteten Italo-Amerikanern Greg Conti (OG) und Rocky Ciasulli (WR) bereits Spieler unter Vertrag - und standen nun erneut plötzlich wieder mit einem Ausländer in der Offense zu viel da. Auch der neue Kanada-Schweizer Defense-Spieler Sasha Glavic galt nun plötzlich als Profi-Import. Diesmal war die Situation aber grundlegend anders als noch im Vorjahr. Ein solches Reglement widerspricht eindeutig übergeordneten Gesetzen, wonach Europäern nicht der Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt verschlossen werden darf (Schengen). Eine solche Regel wäre nur als Gentlemans Agreement möglich, eine Anfrage an die Broncos - die sich offen für Gespräche gezeigt hatten - gab es aber nicht, im Gegenteil, es wurde im Hintergrund intrigiert wie bei einer Bundesratswahl. Allerdings wie gesagt auf widerrechtlichem Terrain.
Dies wollten und konnten die Broncos nicht mehr hinnehmen. Die Bündner drohten mit einer Klage, falls keine Lösung gefunden würde. Der neugewählte Verband bestand diese erste Härteprobe nach wenigen Amtswochen mit Bravour: Es wurde gemeinsam eine Lösung gefunden, die nicht darauf zielt, einen sportlichen Vorteil zu erringen, sondern um die Situation mit den bereits unter Vertrag stehenden Imports der Broncos sinnvoll zu lösen. Es wurde vereinbart, folgenden Vorschlag den Delegierten zu unterbreiten: Auf Greg Jones wird 2010 die Grandfather-Rule aus dem Vorjahr angewandt, was bedeutet, dass er zusammen mit den neuen Italo-Amerikanern, Receiver Ciasulli und Lineman Conti in der Offense auf dem Feld stehen darf. Im Gegenzug dazu verpflichten sich die Broncos, nur einen Nordamerika-Profispieler (Sasha Glavic) in der Defense einzusetzen. Statt 2 in der Offense und 2 in der Defense spielen die Bündner damit 3 in der Offense und 1 in der Defense. Zudem - und dies ist eine klare Benachteiligung gegenüber den anderen Vereinen - sind die vier Broncos-Imports der Offense und der Defense fest zugeteilt. Sasha Glavic kann so beispielsweise in der Schweiz nicht in der Offense spielen. Von einem Vorteil der Regel zu sprechen, ist damit sicher eine unwahre Behauptung. Im Gegenteil sollte den Broncos angerechnet werden, eine schnelle Lösung mit dem Verband gefunden zu haben, die zweifellos im Sinne des Footballsports ist. Die Delegierten haben diesen vorgeschlagenen Ausweg aus der Krise dann auch praktisch einstimmig angenommen.
Was soll man also davon halten, wenn der ehemalige Präsident der Cineplexx Blue Devils, der an den angesprochenen Delegiertenversammlungen dabei war, in seinem Matchbericht folgendes schreibt?
"Die Calanda Broncos waren aber vorallem aufgrund ihres Sonderstatuses bei den Legionären (dürfen 2010 als einziges Team noch nach der alten Regel spielen und haben daher das teilweise dreifache an Legionären im Einsatz als die restlichen Teams) immer um einen Hauch abgeklärter."
Es ist einfach, die Broncos in dieser Geschichte zum Sündenbock zu stempeln. In Wirklichkeit steckt etwas anderes dahinter: Die eigenen Klubinteressen. Punkt. Es gibt zwei Wege an die Spitze: Entweder selbst besser werden oder dann aber die besseren (z.B. mit Reglementen schwächer zu machen. So wurde in den letzten Jahren wie beschrieben mehrfach versucht, die Broncos aus einer Mischung von Kleingeist und skurriler Angst vor einem Überteam zu senkeln. Die Realität zeigt, dass alles im Grunde wieder hoffnungslos aufgebauscht wurde: Die NLA-Teams liegen auch dieses Jahr wieder nahe beieinander. Die Liga hat trotz aller Beschränkungsversuche mehr "transferierte" Spieler als je zuvor - bei jedem einzelnen der sechs NLA-Teams. Klar ist aber auch: Der Zuschauerzuspruch und vor allem auch die Qualität der Spiele querbeet war noch nie so hoch wie heute. Die NLA im Schweizer Football bietet mittlerweile zumindest sportlich ein wirklich gutes Produkt. Da muss man die Bremser-Vereine der letzten Jahre wirklich fragen: Ist das wirklich so ein schlechter Weg - oder haben nicht gerade die "bösen" Broncos zu diesem ligaweiten Niveausprung entscheidend beigetragen?
PS: Achja, einige weitere Fakten sind in diesem Zusammenhang noch erwähnenswert: Im Efaf-Cup zählt aufgrund ihres Double-Passports keiner der vier erwähnten Broncos als Importspieler (genau diese fast europaweit durchgesetzte Regel galt bis vor zwei Jahren auch in der Schweiz). Interessant ist auch die Tatsache, dass die Broncos an den letzten beiden DVs Anträge gestellt hatten, worin Regeländerungen bezüglich Imports immer erst auf die übernächste Saison hin anzuwenden seien, da eine frühzeitige Planung der Saison sonst schwer möglich sei, wenn drei bis vier Monate vor Saisonbeginn jedes Jahr wieder neue Bedingungen gelten würden. Der Antrag wurde in beiden Jahren jeweils knapp abgelehnt, einmal nur durch Stichentscheid des alten Präsidenten.
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Die Broncos sind das erfolgreichste Team der letzten Jahre. Ja, das ist so. Klingt böse für die anderen, und ich freue mich schon, die Gästebucheinträge dazu zu lesen. Fakt ist, dass die Broncos in vielen Belangen führend sind. Und auch wenn Massnahmen von anderen Teams durchaus Unterhaltungswert aufweisen, so landet man immer wieder am gleichen Punkt (wer hats erfunden?...). Bereits nach dem ersten Gameday habe ich genug Selbstbewusstsein getankt, um ein neues Ranking durchzuführen. Dabei nehmen wir mal alles abgesehen vom eigentlichen Game unter die Lupe. Ok genug gelabert, hier die Facts-Ranking Part one, ' Gamedays':
1. Calanda Broncos (Ringstrasse Chur / Rossried Landquart)
Ohne Zweifel, die Broncos machen es richtig. Von den Garderoben, zu den Platzverhältnissen brillieren die Bündner von A-Z. Die höchsten Zuschauerzahlen, einen kompetenten Speaker, das mit Abstand schönste und informativste Yearbook, eine Super Stimmung auf den Rängen. Dazu noch ein passendes Rahmenprogamm und das Bündner Sonnenwetter, was braucht man mehr. Egal ob in Landquart oder in Chur, ein Gameday bei den Broncos lohnt sich. Das Erlebnis ist für Zuschauer wie auch für die Teams das Beste, was man in der Footballschweiz kriegen kann.
2. Hohenems Blue Devils (Herrenried Hohenems)
Die Blue Devils steigen gleich oben mit ein. Wer schon mal im Stadion in Hohenems war, weiss, dass die Österreicher einen guten Job bezüglich Gameday Management machen. Ein schönes Stadion, gelungene Festwirtschaft und genügend Garderoben bringen den Blue Devils die Silbermedaille ein. Die Frage bleibt, ob sie es schaffen, den Zuschauerschnitt einigermassen zu halten. Ein leeres Stadion würde die Hohenemser nämlich den zweiten Platz kosten.
3. Winterthur Warriors (Deutweg Winterthur)
Der Deutweg ist seit über einem Jahrzehnt das Homefield der Warriors. Das gibt Pluspunkte. Die Tribüne ist überdacht, die Garderoben strukturiert. Nochmals Pluspunkte. Auch Pluspunkte für die Anlage: Musik und Speaker unterhalten durchwegs, auch wenn Kaspar Müri's unsägliche Stimme (oder Dialekt) nicht länger als zwei Stunden auszuhalten ist. Der Zuschaueraufmarsch lässt sich sehen, und die Stimmung ist, nach den Broncos, die wohl beste in der Schweiz. Auch die Festwirtschaft ist gut gemacht, so dass die Warriors eines der stärksten Aushängeschilder in der Schweiz sind.
4. Basel Gladiators (St.Jakobspark / Rankhof Basel)
Der St.Jakobspark ist gemacht dafür, ein Footballhexenkessel zu sein. Die Tribüne ist zwar nicht überdacht, dafür umfasst sie als eine der wenigen der Schweiz mehr als eine Länge des Spielfeldes. Der Speaker ist durchwegs unterhaltsam, mitunter sogar komisch. Aber immer informativ. Die Kulinarik bleibt ein bisschen auf der Strecke, zudem liegen die Garderoben zu weit weg. Der Zuschaueraufmarsch schwankt stark von fast leer zu 'show-your-colors'-gefüllten Rängen bei Derbies. Ein guter Auftritt, den man beim Potential dieses Stadions aber durchaus ausbauen könnte. Dafür gibt’s massive Pluspunkte für die (wenigen) Spiele, die im Rankhof ausgetragen werden. Nice stadium.
5. Geneva Seahawks (Stade de geneve Genf / Centre du sport Genf)
Im Stade de geneve zu spielen gibt eigentlich automatisch Platz 1. und die zweite anlage an der Südküste des Lac du Genève lässt sich auch sehen. Zumindest das Feld mit der überdachten Tribüne. Für den Platz neben dem Beachvolleyballfeld gibt es eindeutig Abzüge. Kein Speaker, keine Festwirtschaft, Garderoben zu weit weg. Hätte Genf nur dieses Feld, die Seahawks würden nicht über den 9 Platz hinauskommen.
6. Bern Grizzlies (Sportplatz Schönau)
Genau wie die Meanmachine haben die Grizzlies ein tribünenloses Stadion im Niemandsland. Die Schule und der äusserst nervige Abwart sowie das schwache kulinarische Angebot machen den Aufenthalt an der Aare nicht reizvoller. Die naturnahe Lage bietet aber durchaus Ambiente, und nach einem Sieg in den Fluss zu springen macht wohl jedem Team Freude. Bern liegt knapp vor den Meanmachines, ausschlaggebend war das kultige Scoreboard der Grizzlies in Form von ....'nice....booobs..'...
7. Basel Meanmachine (Pruntrutter Matte)
Die Meanmachine spielen auf der altehrwürdigen Pruntrutter Matte. Das von Bäumen umgebene Spielfeld hat zwar keine Tribüne. Passend zum eher kleinen Zuschaueraufmarsch. Die Festwirtschaft, die (zwar uralten aber) nahe gelegenen Garderoben sowie der Schutz der Bäume machen die Matte zu einem soliden Spielplatz. Für die Top 5 reicht es aber auch mit Nostalgiepunkten nicht.
8. Zurich Renegades (Sportplatz Looren Witikon)
Ähnlich wie die Pruntrutter Matte. Ruhige Lage, nahegelegene Garderoben. Aber massive Abzüge für das inexistente Rahmenprogramm, das schwache Angebot (auch der Gersbachburger hilft da nicht), Fehlen eines Speakers und das notorische Geklaue in den Garderoben machen das Katzenbachstadion zwar nicht zum schlechtesten aller Plätze. Aber wenn man sich das Potential des Kanton Zürichs und der Zurich Renegades (immerhin ältester, erfolgreichster, grösster Club in CH) anschaut, ist es ein Armutszeugnis, wie langweilig die Unterländer ihre Gamedays organisieren. Die Cheerleaders sind ihnen übrigens auch flöten gegangen, da hilft es auch nicht, wenn der ehemalige Juniorcoach die verschiedenen Moves kennt.
9. Bienna Jets
Nun ja. Die Jets sind ja so was wie das Mauerblümchen der Schweiz. Man hört sie nicht, man sieht sie nicht. Und trotzdem sind sie da. Mit einem kleinen Feld 5km von den Garderoben entfernt, ohne zuschauer, ohne Tribüne, aber mit einem lässigen Hang hinter der Teamzone. Der Jetsburger schmeckt zwar, aber das Fiasko vom letztjährigen Swissbowl, als sie nach einem Quarter nichts mehr anbieten konnten, darf nicht ungestraft bleiben. Gamedayorganisation Jets, wo bist du? Shame on you.
10. Thun Tigers (Militärareal Thun / Sekundarschule Thun)
Die Tigers belegen wieder einmal den letzten Platz. Ich würde sie auf den letzten Platz setzen, würde ich nur das Schulhausfeld kennen. Der Acker mit einer Gesamtlänge von 53 Metern wird von Kuhfladen und Efeu bewohnt, dazwischen Schlaglöcher, in denen selbst der Hummer von Coach Craig sich überschlagen würde. Ja, das allein ist Platz 10. Aber dann haben sie ja noch das Feld auf dem Militärareal. Womit sich die Tigers definitiv abschiessen. Und zwar von den Hornussenmenschen nebenan. Kabinen? Food? Drinks? Speaker? Anything? Fehlanzeige. Willkommen im Nomansland.
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Die Pferdeflüsterer haben zum Jahres-Ende noch einmal so richtig gewütet. In der ersten Gemeinschaftsaktion in der Geschichte der sensiblen Rossnarren kann man alles nachlesen, was in der Footballschweiz im letzten Jahrzehnt passiert ist, wer top war, wer flop, wer langweilig, wer spektakulär. Zum grossen Decade Special gehts hier.
The falldown of Swiss Football
Und wieder einmal ist es soweit. Der Schweizer Football steht am Ende. Am Anfang. Wo auch immer.
Zur Ausgangslage: Die Vereine haben sich klar gegen eine Aufstockung der NLA ausgesprochen. Der Grund war, dass die NLB Teams gar kein Interesse mehr haben, aufzusteigen. Somit hat sich bestätigt, was viele befürchteten: Wir haben keine Competition mehr! Hier das Szenario 2010: Winterthur beendet die NLA Saison äusserst unglücklich auf dem letzten Platz. Da sich auch alle Teams gegen ein Relegationsspiel aussprachen, ist dieser 5. Platz (Ein Platz hinter den Playoffplätzen) gleichbedeutend mit dem direkten Abstieg. In der NLB wiederum gewinnt Biel eeeeendlich mal ein Finalspiel gegen die Basel Meanmachine. Die Krux: Biel will gar nicht erst aufsteigen, Basel will, darf aber nicht. Winti will oben bleiben, darf aber nicht. Biel zögert den Entscheid bis kurz vor Saisonbeginn (Geneva lässt grüssen) heraus, und das Chaos 2011 ist perfekt. Die NLA steigt wieder nur mit vier Teams ins Rennen, alle sind für die Playoffs qualifiziert. Die Regular Season verkommt zu einer Farce. Zuschauerzahlen schwinden genauso wie das mediale Interesse.
Der SAFV kommt nicht um eine Aufstockung der NLA herum. Zu dünn ist die Liga momentan, die Abhängigkeit von einem Team (das zb. mitte Saison einbricht) zu gross. Ein Team, das aussteigt, oder nicht mehr kompetitiv ist, genügt, und schon ist der Schlamassel wieder perfekt. Langfristig wird eine solche Liga nicht mehr ernst genommen.
Zur Juniorseason 2009: Die Plätze 1-3 waren bis zur letzten Runde noch offen, genauso wie die Plätze 4-6 und somit der Einzug in die Playoffs. Bern durfte bis zu den letzten Minuten von einem Playoffplatz träumen, und alle Teams waren sich einig: So spannend war die Junior Season schon lange nicht mehr.
Getreu dem Motto 'Always change a winning team' haben sich unsere Präsis für ein neues Model entschieden. Bei den Juniors wird die Liga neu in zwei Divisions eingeteilt. Damit alles schön fäär bleibt, entscheidet man sich dafür, dass die beiden Erst- und Zweiplatzierten die Playoffs austragen. Schön fäär eben. Schaut man sich aber die Gruppen an, merkt man schnell, dass dieses Modell auf einer denkwürdigen, seinesgleichen-suchenden Dämlichkeit basiert. Division 1 würde momentan die Teams Calanda, Zürich, Basel, Winterthur und Bern enthalten. (entspricht genau den Plätzen 1-5 der Regular Season 2009) Division 2 wäre dann Genf, Fribourg, Thun, Biel und Entenhausen (Plätze 6-10 gemäss 2009). Somit spielen die Plätze 1,2 sowie 6 und 7 um den Meistertitel. 6 und 7 wären Fribourg und Genf. Diese Teams haben sämtliche Spiele gegen die Division 1 haushoch verloren – mit einer average margin von über 42 Punkten! Trotzdem dürften diese Teams in den Halbfinals spielen. Da es ja so schön fäär ist. Wieso das jetzige Modell unfair sein soll, scheint niemand beantworten zu können. Ah, halt, warte Buck, ganz einfach: Die Competition um Rang 4 von diesem Jahr war ja sooowas von unfair.....(hää?)
Wieder einmal stolpert der Schweizer Football über das Bünzlitum. Was als Fairness bezeichnet wird, ist schlussendlich eine Floskel, um schwächere Teams zu schützen (dafür war ja eigentlich mal eine Aufbauliga geplant). Die stärkeren Teams, die, welche unseren Sport vorantreiben, Events auf die Beine stellen, Medienpräsenz generieren und stetig wachsen, sind die Leidtragenden. Fragt mal euren Sponsoringchef, wie leicht es ist, neue Investoren zu finden für eine Liga, die a) keine Regular Season kennt b) mittelmässige bis schlechte Teams in den Playoffs spielen lässt währenddem starke Teams ausgelassen werden und c) Teams bewusst auf einen Aufstieg verzichten.
Dieses Modell wird früher oder später über den Haufen geworfen. Und dann stehen wir wieder am gleichen Punkt. Nur haben wir wieder ein paar Jahre gegenüber anderen Randsportarten verloren. Nein, meine Herren, das kanns nicht sein! Der einzige Weg, um Football in der Schweiz weiter voranzutreiben, ist eine aufgestockte NLA und eine kompetitive NLB und Juniorensaison. Nicht mit bezahlten Vorstandsmitgliedern (Externe Experten? Der grösste Blödsinn in der CH Footballgeschichte) sondern mit Teams, die den Sport vorantreiben.
Football boomt. Zur Zeit sieht es so aus, als ob die NLB weitere neue Teams begrüssen wird. Momentan sind Genf, Fribourg, Thun, Midland, Luzern, Basel, Calanda 2, St.Gallen, Yverdon und Neuchatel für die zweite Liga im Gespräch. Das wären dann bereits 10 Teams. Wie geht das weiter? Wird die NLB 2012 30 Teams enthalten (von denen sicher jemand mal aufsteigen will), während die NLA weiterhin eine Farce bleibt? Wie soll man da den Sport richtig vermarkten können? Ohne eine stetige Aufstockung der NLA sehe ich schwarz für die Zukunft. Also, liebe Präsidenten, zukünftiger SAFV Vorstand und alle Aktiven: Stellt die Weichen jetzt richtig!
Bucks Vorschlag (Buck's always right):
2010
NLA (neu 6 Teams)
Jeder gegen jeden ein Spiel, plus drei zugeloste ->Total 8 Spiele, zusätzlich Halbfinal und Final
Basel, Bern, Biel, Calanda 1, Zürich, Winterthur
Plätze 1-4 direkt für Playoffs qualifiziert, kein Absteiger
NLB neu Aufbauliga mit allen restlichen Teams (10 Teams)
Jeder gegen jeden ein Spiel -> Total 9 Spiele, 1. und 2. spielen Final um Aufstieg
Basel, Thun, Fribourg, Genf, Yverdon, Neuchatel, St.Gallen, Midland, Calanda 2, Luzern
2011
NLA (neu 7 Teams)
Jeder gegen jeden ein Spiel, plus drei zugeloste ->Total 9 Spiele, zusätzlich Halbfinal und Final
Basel, Bern, Biel, Calanda 1, Zürich, Winterthur, Meanmachine
Plätze 1-4 direkt für Playoffs qualifiziert, kein Absteiger
NLB neu Aufbauliga mit allen restlichen Teams (9 Teams)
Jeder gegen jeden ein Spiel -> Total 8 Spiele, 1. und 2. spielen Final um Aufstieg
Fribourg, Genf, Yverdon, Neuchatel, St.Gallen, Midland, Calanda 2, Luzern, Lausanne
2012
NLA (neu 8 Teams)
Jeder gegen jeden ein Spiel -> Total 7 Spiele, zusätzlich Halbfinal und Final
Plätze 1-2 direkt für Playoffs qualifiziert, 3-6 spielen Wildcard Game, kein Absteiger
NLB neu Aufbauliga mit allen restlichen Teams (9 Teams)
Jeder gegen jeden ein Spiel -> Total 8 Spiele, 1. und 2. spielen Final um Aufstieg
Fribourg, Genf, Yverdon, Neuchatel, St.Gallen, Midland, Calanda 2, Luzern, Lausanne, Entenhausen
2013
NLA (neu 9 Teams)
Jeder gegen jeden ein Spiel -> Total 7 Spiele, zusätzlich Halbfinal und Final
Plätze 1-2 direkt für Playoffs qualifiziert, 3-6 spielen Wildcard Game, Letzter spielt Relegationsspiel gegen Sieger NLB.
NLB (neu 9 Teams)
Jeder gegen jeden ein Spiel -> Total 8 Spiele, 1. und 2. spielen Final um Aufstieg, Sieger spielt Relegationsspiel gegen letztplatzierten aus NLA
Fribourg, Genf, Yverdon, Neuchatel, St.Gallen, Midland, Calanda 2, Luzern, Lausanne, Entenhausen
Bei den Juniors wird der Modus wie bis anhin belassen. Neue Teams formieren sich ab 2011 in einer 8-man Aufbauliga.
Wetttipps Final-Tipps:

Wetttipps Playoff-Halbfinals:
Wetttips vom 27./28. Juni:

Wetttips vom 19./20./21. Juni:
Wetttips vom 13./14. Juni:
Wetttips vom 6./7. Juni:

Wetttips vom Pfingstmontag, 1. Juni:
Wetttips vom 23./24. Mai:

Wetttipps vom 16./17. Mai:

Wetttipps vom Weekend 9./10. Mai:
Wetttipps vom Weekend 2./3. Mai:


Wetttipps vom Weekend des 18./19. April:
Wetttipps von Ostermontag:
Deine Tipps!
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März 09. Hahaha! Was für eine Posse!!!
Der Schweizerische Footballverband hat in den letzten Wochen wieder mal eine Soap Opera erlebt, wie sie in den USA Medien-Geschichte geschrieben hätte. Und was kam zum Schluss: Kein Desaster und Image-Schaden - wo solls da, abgesehen von den paar hundert Schweizer Footballern mal abgesehen - dafür ein Happy-End, in dems nur Sieger gibt. Der Verband, der richtig informiert hat, die richtigen Informationen besorgt, die richtigen Schlüsse gezogen und den richtigen Entscheid gefällt hat: Seahawks, entweder NLA oder kein Seniors-Football 2009!
Mit dem Messer am Hals hat Geneva nun doch vor, gegen die Top-Teams der Schweiz anzutreten. Ist mental natürlich eine Super-Ausgangslage, so in zwei Wochen beim Schweizer Meister in Zürich in die Footballsaison zu starten. Aber trotzdem: Es wird sich jetzt zeigen, wer in der Calvinstadt Small Eggs or Big Eggs hat. Die Vorstellung, nur mit einem Top-Team eine Saison bestreiten zu können, ist einfach lachhaft. Immer wieder mal spielten Teams mit 20 Spielern oder so in der NLA durch. Mal auf die Schnauze fallen und sich durchzubeissen, gehört auf dem Weg zur Spitze einfach dazu. Oder wie es so schön heisst: Du bist erst ein Champion, wenn du auch mal verloren hast. Ha! Wer hat sonst noch gewonnen? Zürich, weil sie nun doch ihre Flyers verteilen können. Landquart, weil das Pfingstmontagspiel an der Ringstrasse gegen Genf gesichert ist. Bern, weil ...(psst, ich verrate nichts über die Grizzlies). Winti, weil doch jeder Footballer lieber 8x als 6x spielt. Basel, naja, Basel hat vielleicht etwas abgeloost mit seinen NLA-Liebäugelein. Dafür waren die Glads in den landesweiten Footballmedien. Um zur USA-Presse zurückzukommen: Man stelle sich die ESPN-Coverage über "Coach Dwaine Woods" vor. Man sieht ihn förmlich vor sich, wie er aus dem Internet-Titelbild herausmilt. Die Basler wären zumindest eine nationale Schlagzeile wert gewesen.
Ja, und nun? Nachdem die ganze Aufregung vorbei ist, dürfen wir uns der bevorstehenden Saison widmen. Was für ein Rennen das geben wird! Zürich sackstark mit Top-Quarterback und riesigen Ambitionen. Calanda stark verbessert mit vorzüglicher Import-Armada und dem wohl besten Spielmacher Europas. Winterthur wie auferstanden mit neuer Führung und sehr vielversprechenden Quarterback. Nur Bern hält die Deckung oben, mysteriös wie eine Sphinx. Gibts die überhaupt noch oder haben sie in der Bundeshauptstadt eine Armee aufgestellt? Die Geheimniskrämerei wird bald ein Ende haben. Und jetzt noch Genf, die entweder Schisshasen sein werden - oder aber Helden. Was für eine Ausgangslage!
Ok, ok, um auch die Pessimisten zu befriedigen: Vielleicht spielt Genf nicht oder nur in Mini-Form. Und vielleicht wird Zürich von Verletzungen geplagt. Vielleicht hat Bern immer noch keinen, der die Homepage betreut. Und vielleicht fegen die Calanda Broncos wie ein Sturm über die Liga hinweg.
Wie auch immer: Ich bin Cal Siffredi, und ich sage: Die Spiele können beginnen!
Schreib Cal!
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Januar 09. Dank Robster Einleitung zur neuen Saison, und die haben die wir ja alle mit Genuss gelesen, da sonst praktisch nichts passiert in der Footballschweiz, sind die wir ja schon ein bisschen vorinformiert, was diese Saison alles auf uns zukommen wird. Also (Playoffs lassen wir mal weg):
die Calanda Broncos haben ja 30 imports und 4 davon sind aus der nfl direkt nach chur gekommen. coaching staff von 14 coaches davon 3 nfl und 6 div1. da der bus unser kader von 80 spieler nicht genügt, fliegen sie zu jedem spiel ab bad ragaz mit einem speziellen lear jet, und das gleich 2 mal eine für offense die andere für defense. momentan wird in chur ein bronco dome gebaut der für ungefähr 30 000 zuschauer platz bietet, wie ihr ja bereits wisst sind schon alleine im vorverkauf 20 000 saison karten verkauft worden und das bei nur 4 heimspielen denn die efaf cup spiele werden wegen der grossen nachfrage entweder im st.jakobs park oder in der allianz arena in münchen ausgetragen. zudem sind 40 neue arbeitsplätze geschaffen worden da jeder spieler der broncos ab sofort ein profi vertrag erhalten hat und man nicht mehr geregelter arbeit nachgehen muss, ging ja auch nicht bei training am morgen und massage und spa am nachmittag. die cheerleaders haben ebenfalls verstärkung erhalten und werden mit nicht weniger als 7 ex miss schweiz gewin-nerinen in die neue saison starten. und zu guter letzt muss man noch den 7 jahres vertrag mit premiere/teleclub erwähnen, alle heimspiele werden live und mit 4 wiederholungen zu besten sendezeiten aussgestrahlt, leider nur die heimspiele da bern, zürich und genf nicht über flutlichtanlagen verfügen und die infrastruktur auf ihren plätzen bei weitem nicht für live tv aussreichen. Das Stadion wird zwar Anfang Saison noch während der Bauphase in Betrieb genommen, und 430 Menschen sterben, weil mehrere Stahlträger auf sie runterfallen. Trotzdem erleben die Broncos eine (international) erfolgreiche Saison. Die broncos beenden die Regular Season auf dem vierten Platz und gewinnen den EFAF Cup. 4-4
Bei den Zürich Renegades sieht es ein bisschen anders aus: durch eine profi karriere als boardercrosser (gesponsorter olympionik) gibt chris winter das amt als head coach auf. Er lebt ab sofort in der sommerzeit in neuseeland und bestreitet seine competitions in steilkurven. Trotzdem werden die renegades bis mitte saison das dominante team sein. Dank ihrem neuen quarterback adrian rainbow gewinnen die zürcher bis runde 5 alle spiele (inkl. efaf cup). In prag dann der eklat: zuerst vergessen urs gersbach und jeff provencal ihre pässe, dann verschwindet ramon werner auf unerklärliche weise, und zu guter letzt stellt sich heraus, dass rainbow immer noch eine lizenz bei den canes hat und somit für zürich nicht spielberechtigt ist. Die Renegades verlieren das zweite Efaf-Spiel mit 43:00 und erholen sich von diesem Tiefschlag nicht mehr richtig. Während die beiden Runningbacks wieder auf dem Feld sind, sieht man Werner und Rainbow die ganze Saison nicht mehr. Zürich gewinnt nur noch zwei Spiele und landet auf dem dritten Platz. 5-3
Die Bern Grizzlies erleben die unglücklichste Saison ihrer Geschichte. Durch die Finanzkrise arg geschüttelt, sieht es zuerst nach einer schwierigen Saison aus. Doch dann tun sich plötzlich neue Türen auf. Der Bund fordert die USA auf, Ihnen Finanzberater aus den amerikanischen Märkten zur Verfügung zu stellen, um die Lage besser einschätzen zu können. Was, nachdem Barack im Winter in Davos war und die Schweiz nun liebt, auch tut. Er schickt Former NFL DE Kevin Greene (NFL Pro, WWF Pro, Finanzexperte) und Former SS Dennis Smith (NFL Pro, Krisenmanagement). Per Zufall lässt sich Tomlinson seine Gelenker im Inselspital in Bern neu richten und Pat White, Former WVU QB, überraschender von keinem Team gedraftet, geht auf Weltreise, trifft in Bümpliz die Frau Nuss und lässt sich nieder. Ja, alle vier spielen für die Grizzlies. Dazu holen die Grizzlies in dieser Phase noch drei weitere Amis. Sie gewinnen bei einem Average Margin von 52.3 Punkten und geniessen die Sonnenseite. Leider passiert dies alles erst in Runde 8, so dass die Griz unglücklicherweise trotz dem Supermegaimporteinkauf auf dem letzten Platz landen. 3-5
Genf sorgt für den grössten Aufruhr. Zuerst bauen sie, nachdem sie vom TV Deal der Broncos gehört haben, eine Flutlichtanlage auf. Premiere kann kurzfristig nicht reagieren, und die Geneva Seahawks klagen den TV-Giganten und die Calanda Broncos ein. Nationale mediale Präsenz sorgt für riesigen Zuwachs. Nicht nur 4, sondern 24 Spieler übernehmen die Seahawks von Thonon. Zudem organisieren die Welschen bei ihren Heimspielen regelrechte Schlachtpläne: Strassensperren auf dem Weg zum Stadion, Demonstranten und Schlägertruppen, mit Baguettes bewaffnet, in den Garderoben. Ein Winterthur Warrior wird in der Nacht vor dem Spiel in der Jugendherberge niedergestochen. Sämtliche Heimspiele werden gewonnen. Und nachdem die Seahawks durch den Erfolg finanziell top dastehen, holen sie sich noch zwei Fancars für die Auswärtsspiele. Und landen zur Überraschung aller auf Platz eins. 6-2
Die Winterthur Warriors haben dieses Jahr das Wetterpech. Nachdem es in den Runden 2-5 ausnahmslos regnet, müssen sämtilche Spiele der Warriors nach verschoben werden. Dies führt dazu, dass die Warriors, welche dieses Jahr mit nur einem Import auskommen, dafür 15 Spieler von den (sich auflösenden) Blue Devils übernehmen (der Besitzer des Cineplexx stirbt und sein schwuler Sohn ist kein Footballfan), innert 6 Spiele in 14 Tagen austragen. Wovon sie 4 verlieren. Trotzdem gelingt es den Warriors, den Verein zum Erfolg zu führen. Mehr Mitglieder, mehr Sponsoren und ein Team mit Herz. Die Warriors beenden die Regular Season auf dem zweiten Platz. Einzig die Renegades, Inner State Rival, können nicht besiegt werden. Die Warriors sehen in den Zürchern auch nicht ihren wirklichen Rivalen („die sind viel zu gut“). Die Renegades sind für die Warriors eher so was wie die Idole. In den Playoffs geschiehts: Verliebt in ihren grossen Bruder hört die Hälfte der Warriors kurz vor Spielbeginn auf. („Wir fanden sie eben schon immer super“). 5-3
Schreib Buck!
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Januar 2009. Aloha, liebe Footballfreunde. Direkt vom Surf-Urlaub auf Oahu wieder zurück im kalten Schweizer Winterzauber. Ganz so schlimm ists aber doch nicht: Immerhin steht uns die Footballsaison gerade bevor, derweil in den USA nur gerade noch bei den Big Boys in der NFL die Entscheidung aussteht. Spannend wirds in der NFL auf jeden Fall, wenn auch schwer vorherzusagen: Schön wärs sicher, wenn das Lieblingsteam von Coach Craig, die San Diego Chargers, den Pott trotz einer zwischenzeitlichen 4-8-Bilanz noch holen würden - und dies, obwohl die Kalifornier "unsere" Denver Broncos auf der Ziellinie vor den Playoff abgeschossen haben. Wir lieben doch alle Hollywood-Happyends, oder? Beschämend zu Ende gegangen ist dafür das alljährliche College-Football-Trauerspiel, bei dem wieder einmal Meister Zufall den Champion bestimmt hat. Da ist selbst der SAFV (mit seinem simplen 4-Team-Playoff) der NCAA weit voraus.
Ach ja, im Bündnerland hat sich ja auch was getan: Die Broncos haben nach knapp 18 Jahren das "Landquart" durch "Calanda" ersetzt. Ob sich dadurch viel ändern wird, bleibt abzuwarten. In gewissen Schweizer Footballkreisen soll ja allein der Namenswechsel für das grosse Zittern gesorgt haben. Ich halte es hierbei mit einem Eintrag unseres geschätzten Robsters im SAFV-Forum:
"ja es gibt ja soviele gerüchte um die calanda broncos denn wäre das ja auch nicht weit hergeholt.
wir haben ja 30 imports und 4 davon sind aus der nfl direkt nach chur gekommen. coaching staff von 14 coaches davon 3 nfl und 6 div1.
da der bus unser kader von 80 spieler nicht genügt, fliegen wir zu jedem spiel ab bad ragaz mit einem speziellen lear jet, und das gleich 2 mal eine für offense die andere für defense. momentan wird in chur ein bronco dome gebaut der für ungefähr 30 000 zuschauer platz bietet, wie ihr ja bereits wisst sind schon alleine im vorverkauf 20 000 saison karten verkauft worden und das bei nur 4 heimspielen denn die efaf cup spiele werden wegen der grossen nachfrage entweder im st.jakobs park oder in der allianz arena in münchen ausgetragen.
zudem sind 40 neue arbeitsplätze geschaffen worden da jeder spieler der broncos ab sofort ein profi vertrag erhalten hat und man nicht mehr geregelter arbeit nachgehen muss, ging ja auch nicht bei training am morgen und massage und spa am nachmittag.
die cheerleaders haben ebenfalls verstärkung erhalten und werden mit nicht weniger als 7 ex miss schweiz gewinnerinen in die neue saison starten.
und zu guter letzt muss man noch den 7 jahres vertrag mit premiere/teleclub erwähnen, alle heimspiele werden live und mit 4 wiederholungen zu besten sendezeiten aussgestrahlt, leider nur die heimspiele da bern, zürich und genf nicht über flutlichtanlagen verfügen und die infrastruktur auf ihren plätzen bei weitem nicht für live tv aussreichen."
Ja, dann kann bei den Broncos ja eigentlich kaum was schiefgehen, denke ich. Nur eine Frage, Robster: Wo gibts diese Saisonkarten? Antworten bitte an mein geheimes Postfach in Valzeina. Wer sonst noch gerne seinen Senf zum Schweizer Football und den Broncos im speziellen abgeben will, ist herzlich einladen. So gehts: Text schreiben, an die
Klubadresse mailen und wir schauen dann mal, ob das was taugt und uns in den Kram passt. Liebe Grüsse, Lan
PS: Bevor mir Shane zuvorkommt, hier schon einmal meine ersten unkommentierten Pre-Pre-Pre-Season-Standings von Januar 2009: 1. Zürich Renegades, 2. Bern Grizzlies, 3./4. Calanda Broncos/Winterthur Warriors, 5. Geneva Seahawks. So long!
Schreib Lan!
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Ende November 2008. Nach dem ich euch laien das letzte mal die verschiedenen stämme erklärt habe, stelle ich euch nun die wichtigsten indianer vor. Ein kleines schweizer football lexikon. Know your history.
A altwegg
ralf altwegg
safv
eine anekdote vorab: team a macht einen onside kick, recovered ihn nach 12 yards. Team a wie auch team b sehen dies als korrekten onside kick. Team a schickt die offense aufs feld. Team b die defense. Whitehat altwegg aber nicht: er geht in die kabine, holt das regelbüchlein. Nach 15 (!) minuten bestätigt er, was beide teams schon lange wussten. Paragraphenreiter schlechthin. Im privatleben beamte. Unbeliebt. Unverständlich. Unglaublicher bünzli. Mittlerweile als schiedsrichterpräsi abgesetzt. Und auch auf dem feld nicht mehr im einsatz.
B brändli
marcel / mathias brändli
broncos
eine familie im footballwahn. Im alten jahrtausend gibt es eine zeit, da ist die mutter sekretärin, der vater präsident, die drei söhne spieler / coaches, der cousin manager. Footballfreaks wie man sie sonst suchen kann. Kontrovers. Gründer der landquart broncos. gehören zur zeit zu den besten schweizer coaches.
C chris
chris winter
broncos / renegades
dualpassport. beginnt 1998 seine ch-footballkarriere bei den broncos als tight end. Danach wechsel zu den renegades. Wird seit 2000 nicht weniger als fünf mal schweizer meister als coach und spieler. Der momentan erfolgreichste spielercoach der schweiz.
D dwaine
dwaine wood
gladiators
chef, coach, quarterback bei den pratteln gladiators. Treibende kraft der fusion mit den basilisk meanmachine zum team ‚gladiators beider basel’. Recruiting genius mit sehr lauter stimme. Verantwortlich für den erfolg der juniorenabteilungen der glads. Seine frau ist präsidentin der glads, er ist ein footballjunkie. Gewinnt als spieler nie den meistertitel und gibt seinen rücktritt vom feld nach dem verlorenen swissbowl 2003. steht dieses jahr wegen einer fünf-spiel-sperre im rampenlicht. Kommt zurück und zerstört die renegades im junior bowl.
E egli
marc egli
grizzlies
safety/returner bei den bern grizzlies. Schon als junior dominant, explodiert egli bei den seniors und wird zurzeit auf niveau import angesehen. Blitzschnell, knallhart, instinktiv. Erst der zweite schweizer spieler, der eine league-mvp auszeichnung gewann (ob egli wirklich besser sein soll als ein urs cantieni oder holsey james, sei mal in frage gestellt).
F füchsu
michael fuchs
grizzlies
retter der griz. Als junior brutaler defensive end. Nachdem die griz anfang des jahrtausends komplett zusammenbrechen, übernimmt füchsu nebst dem spielerischen (quarterback) auch das organisatorische zepter der berner und baut über jahre hinweg die grizzlies zu einem der top programs der schweiz auf. Zudem manager der juniorennationalmannschaft.
G gossweiler
oli / tom gossweiler
renegades
die brüder gossweiler beeinflussen seit jahrzehnten den erfolg der renegades. Oli wird swissbowl champ als headcoach, sein kleiner bruder tom als linebacker/safety. Während tom immer noch aktiv ist, und als einer der besten defensive players der liga zählt, sieht man oli nicht mehr an den gamedays.
H haas
robin haas
broncos
polarisiender receiver der broncos. Swissbowl mvp 2003 mit drei touchdowns. Söldner schlechthin. Spielt schon bei den geneva seahwaks, basilisk meanmachine, saarland hurricanes, hohenems blue devils. Schillernde figur, entweder man hasst das kleine, langsame grossmaul, oder man bewundert den erfahrenen, cleveren nationalspieler mit den fangsicheren händen. Immer noch einer der stärksten receiver der schweiz.
Iuu
Hugh b. mendez
coach und baumeister von soo vielen europäischen teams. Bringt seit 1980 american football über den teich. Holt in vier verschiedenen länder (frankreich, finnland, österreich, schweiz) den meistertitel. ein mexikanisches genie. Hinterlässt seine spuren auch in der schweiz. Der mann hinter den erfolgreichen jahren der st.gallen raiders. Führt die juniorennati zum letzen mal an die em-endrunde. Rettet die broncos 1997 vor dem abstieg und führt sie danach ins halbfinal. Der bald 70 jährige war übrigens früher mlb professional.
J joe
joe flückiger
jets
jahrzehnte lang der qb der jets. Klassischer scrambler. Die nummer eins in biel ist symbol für den ‚erfolg’ der jets in früheren jahren. Mittlerweile retired. Lan ist der meinung, dass joey immer noch spielt...
K kari
karl nussbaumer
safv flag coach
von den zug dolphins über die landquart broncos. Verschwindet ende der 90er komplett von der bildfläche und taucht 2002 als flagfootball freak wieder auf. Wehrt sich mit händen und füssen gegen tacklefootball und hat spass, anderen männern am hosenzipfel zu ziehen.
L lenggi
seaside / winterthur
umstrittener linebacker/coach. Zuerst bei den seaside vipers, mit denen er 1997-2000 viermal schweizermeister wird. Nach dem einbruch der st.galler die flucht nach winterthur. 2003-2007 dreimal vize- und einmal schweizermeister. Der st.galler söldner ist 2008 nicht mehr aktiv, zieht aber einen wechsel nach landquart in erwägung. ist als ehemaliger tugoviz lion aber nicht erwünscht.
M moore
pepe moore
basel / winterthur
the big black bad motherfucker, wäre er teil der pulp fiction staff. Dominant als quarterback der basilisk meanmachine in den 90er. Nach dem zusammschluss der basler teams flucht ins söldnertum. Zuerst bei den renegades, dann bei warriors absolut dominant als linebacker. Der mann, der 2008 als defensive end bei den broncos spielt, gehört auch nach jahrzehnten football immer noch zu den toughsten spielern. Mittlerweile unglaubliche 44 jahre alt und immer noch on fire. Wo pepe 2009 spielt, weiss nur pepe.
N nokajs
richard / bernhard
meanmachine / gladiators
gross, dick, dumm? Mitnichten. Die zwillingsbrüder, zuerst als juniors und seniors bei den basilisk meanmachine, dann als linemen, tight end, linebacker und fullback bei den basel gladiators, gelten als aushängeschild des football im nordwesten. Nach längerem zwist mit dwaine wood spalten sie sich ab und rufen die meanmachine wieder ins leben. Riesige Footballfans. Haben übrigens wie dwaine noch nie einen titel gewonnen.
O oli
oli fröhlich
falcons / broncos
sympathischer fullback/velokurier. Spielt mittlerweile bei den hohenems blue devils. Seine masse und sein speed stehen im widerspruch mit den physikalischen gesetzen. Crushing fullback der zurich falcons, nach der auflösung flucht ins söldnertum. 1998 mvp bei den landquart broncos. Dann kurze zeit zu seinem erzfeind renegades. Klassischer fullback mit söldnerattitüde.
P piotr
piotr krasnicki
seaside
das aushängeschild der st.galler footballszene. Als quarterback symobl der erfolge der st.gallen raiders. Nach der fusion dominanter safety der seaside vipers. Nach seinem rücktritt brechen die vipers zusammen.
Q
quo vadis lan? bloss weil ich nicht so ein kannibalischer fleischfresser bin wie mr. bronx? (remember: 'friss dreck'...)
R rex
rex stapleton
grizzlies
quarterback und headcoach der grizzlies in den 90er. Gewinnt den swissbowl 1995 und 1996 und definiert den import status neu. Würde auch heute noch zu den besten amis gehören. Verschwindet ende der 90er von der bildfläche.
S strähl
michel strähl
safv
nachfolger von ralf altwegg. Immer wieder umstritten. Gibt sein amt an raymond fouilllet (welcher momentan im kreuzfeuer steht) ab. Strähl ist immer noch als white hat aktiv auf dem feld.
T thomas
Thomas lanier
Giants / meanmachine / broncos
Thomas lanier, former auburn tiger receiver, ist bei vielen vereinen eine legende. Der mann, der das option game in die schweiz bringt und das game ‚revolutioniert’. Als spielertrainer führt er die bülach giants ungeschlagen durch die nlb, steigt auf, geht ungeschlagen durch die nla und wird meister. Wechselt zu basel, und wiederholt das kunststück in ähnlicher weise. Wechselt zu den broncos (als coach) und steigt in die nla auf. Mittlerweile golf trainer auf den cayman island.
U urs
urs cantieni
broncos
gäbe es einen league mvp of the decade, cantieni würde ihn wohl einstimmig erhalten. Wird fünfmal team mvp der broncos. Und das über eine zeit von nicht weniger als 11 jahren! (gratulation zum diesjährigen). hat nach 15 jahren immer noch den physical and mental state, dass er ein ganzes spiel – o-line, d-line, special teams – durchspielt. Ein monster. (urs gersbach wäre auch eine option gewesen. Ist meiner meinung nach aber massiv überschätzt. -> check yards after contact)
V viero
marci viero (eigentlich marc riviero...aber r gehört rex...)
grizzlies
eine maschine als quarterback. juniorbowl champ 1999. ist insofern erwähnenswert, weil er danach der erste schweizer spieler ist, der es in den usa schafft. Spielt vier jahre lang college ball als defensive end. Kommt zurück und zerreisst die schweizer teams. Erster schweizer league mvp. Viel zu früh zurückgetreteten und von der bildfläche verschwunden?
W witschi
dieter witschi
safv
ehemaliger präsident des safv. Sieht man seit jahrzehnten immer wieder an der sideline. Footballfan. (der mann, der die medaillen verteilt.)
X xavier
sven xavier crausaz
seahawks
crausaz ist zwar nicht mehr im club aktiv. er ist ja mittlerweile auch ein alter mann. aber crausaz ist das symbol für genfer football (da redigiere ich gleich meinen vorigen eintrag. Geneva seahawks sollten geneva crausaz heissen). Präsi/coach/referee. Dank einem insidertipp von lan bronx weiss man aber, dass crausaz immer noch hinter den kulissen die fäden zieht.
Y yldrim
ünal yldrim
broncos
beginnt 2000 seine schweizer karriere bei den landquart broncos. Danach vom söldnertum angesteckt. Bei den feldkirch dinos, bei den dornbirn broncos, bei den winterthur warriors, bei den hohenems blue devils und wieder zurück zu den ladquart broncos. Dann der wechsel zu den effedrin busters. Nächstes jahr gesperrt...
Z zutter
hans zutter
safv
(keine erfindung von mir. Der zutter schreibt sich wirklich mit z). nachfolger von witschi. Nicht zu verwechseln mit dem guestbook-mensch zbinden.

Mitte November 08. Es ist November, fast tote Footballhose in der Schweiz. Dafür krachts in den USA, wo die College-Football- und die NFL-Saison sich langsam der heissen Phase nähert. Im «Blog» der Bern Grizzlies, der sogenannten Höhle der Bären, wird Woche für Woche ausführlich darüber berichtet. Und was sehen meine alten Augen da ganz zuunterst? Eine Leserzuschrift über die Broncos, über die Homepage, über Lan Bronx. Naja, zumindest ungefähr, hat sich doch der Webmaster und O-Line-Coach der Bern Grizzlies über meine literarischen Ergüsse enerviert. Coach Mangos denkt, dass man eine Schweizer Meisterschaft mit Geld kaufen kann. Meine Meinung: Klar, wenn man über Millionen verfügt. Ansonsten: Njet! Und niemand hat diese Kohle in der Schweiz, auch nicht die Broncos, auch wenn viele Footballschweizer wohl vom "Dr." vor dem Namen des Broncos-Präsidenten beeindruckt sind. Aber in Zeiten dieser ominösen Finanzkrise ist der Warnfinger vor dem - wie Mangos es nennt - «Sportimperialismus» natürlich schnell erhoben. Vor allem, wenn man,wie der werte Leser in einer früheren Kolumne nachlesen kann, selbst noch vor zwei Jahren die meisten Importspieler aller NLA-Teams verpflichtete - und dann den Titel gewann. Niemand wird wohl bestreiten, dass die Basis der Grizzlies damals die eigenen Spielern waren, auch wenn die Söldner letztlich überragten. Aber darüber wurde ja schon genug gesagt: Das hoffentlich letzte Wort zu diesem Thema wird an der Verbands-DV in zwei Wochen gesprochen. Dann wird entschieden, ob die Footballschweiz in Zukunft eine Ausländerregel haben wird, die nicht nur der Praxis in allen anderen Ligen Europas widerspricht, sondern auch rechtlich unhaltbar ist. We'll see.
Für die Broncos interessant ist die aktuelle Entwicklung in St. Gallen. Aus dem stolzen, vierfachen Meister der Jahrtausendwende ist in den letzten Jahren ein - sorry für die unflätige Audrucksweise - Sorry-Ass-Program à la Sarnen Hurricanes geworden. Schade, schade, waren die Derbys zwischen den Broncos und den Vipers doch jahrelang die Höhepunkte in der Schweizer Footballmeisterschaft. Gerüchten zufolge ist Football in St. Gallen aber noch nicht ganz tot. Einige Engagierte basteln offenbar an einem Comeback der St. Gallen Raiders, nach der Wiedergeburt der Basilisk Meanmachine vielleicht schon der zweite Oldie mit neuem Schnauf. Mal abwarten: Die Bratwürstler sind in den letzten Jahren halt schon ziemlich tief gefallen. Im Sinne der Rivalität des Ostschweizer Derbys wären neben starken Broncos sicher auch kompetitive Vipers oder Raiders oder wie auch immer erwünscht. Ansonsten müssten sich die Bündner wohl einen neuen Rivalen suchen.
Auch bei den Broncos brodelt es hinter den Kulissen: Es ist kein Geheimnis, dass sich die Bündner verstärkt nach Chur orientieren wollen. Sicher ist aber auch, dass aufgrund der desolaten Infrastruktur-Situation in der Kantonshauptstadt in den nächsten Jahren sportlich nicht viel Neues zu erwarten ist: Sprich: Trainings vor allem weiter in Landquart (nur teilweise in Chur), dafür etwas mehr Spiele an der Ringstrasse als auf dem Rossried. Gut möglich, dass sich der Verein aber zumindest mit dem Namen bereits auf die nächste Saison hin neu präsentiert. Vorschläge sind viele im Spiel, verworfen wurde bisher nur - sehr zum Bedauern der Pferdeflüsterer - die Variante «Berg Broncos».
Zu guter Letzt ein Wort an meinen alten Kumpel Shane, der mit seinem ersten Beitrag vor allem die Kulturschaffenden unter den Footballern ansprechen will. Ja, ja, Shane, bist halt schon immer ein Schöngeist gewesen, gelle! Aber du vergisst, dass Footballer alle hässlich und Football-Fans alle Burger-fressende Kalorienmonster sind! Na gut, von mir aus, die Rollen sind verteilt: Ich fress weiter den Shit der andern Teams, und du versöhnst uns wieder mit ihnen. Schade nur, dass in der Höhle der Bären nichts davon zu lesen war, dass sie nach deinen Ausführungen den besten Namen der Schweiz haben.
Ich bin übrigens anderer Meinung. Broncos - all the way, baby.

früher, als ich mit lan bronx und den anderen zwischen kakteen und klapperschlangen am lagerfeuer sass, dachten wir viel über die bedeutung der zeichen der verschiedenen indianderstämme nach. Für alle laien der prärie, hier eine auflistung der meistgenannten stämme:
10. thun tigers
oje. Es gab (und gibt) nie tiger in thun. Das texas tech ähnliche logo erinnert an die alliteration im namen. Was gleich zum amüsanten wortspiel ‚tuntiger’ führt. ziemlich unpassend für ein football team. Vor allem, wenn man noch jerseys in purple und grau hat.
Shane’s vorschlag: thun towers. Als logo den expo klotz. Teamfarben rostbraun und weiss. Oder sonst thun shorties (als erinnerung an das kleine spielfeld in thun).
9. winterthur warriors
ok, da stimmt was nicht. farblich sind die warriors in bern zuhause. Vom namen her gehören sie irgendwie auf die rütliwiese. Und das logo ist nicht identifizierbar (wie hiess noch mal der bösewicht in herr der ringe?). Winterthur hat, nebst einer weniger lachhaften alliteration, die ähnlich schwache symbolik wie thun.
Shane’s vorschlag: winterthur axes. Farben rot blau weiss. Logo gleich von der axa übernehmen. Oder sonst winterthur boyscouts (pfadi winterthur ist immer noch das aushängeschild).
8. st.gallen vipers
es gibt keine vipern in der schweiz. (es gab mal raiders, aber das ist lange her). inoffiziell heissen die ostschweizer immer noch seaside vipers. Es gab aber auch nie ein meer in der schweiz. Farblich kommen die st.galler in black and silver daher. Ein wieder belebtes relikt aus den raiders zeiten (als seaside vipers waren die teamfarben grün weiss – wie das kantonswappen). Weder die farben, noch das maskottchen haben etwas mit st.gallen zu tun.
Shane’s vorschlag: st.gallen butchers. Als logo eine bratwurst in grün.
7. bienna jets
wo ist denn bitte der flugafen in biel? Und wieso ist ein berner team grün? Der englische name (bienna) und die flugis würden eher auf eine metropole zutreffen. Ähnlich wie winti hat aber auch biel das problem, nur die nr. 2 im kanton zu sein. Womit alle kantonalen symbole und farben bereits vergeben sind.
Shane’s vorschlag: biel/bienne hatchets (da axes schon vegeben ist). Oder biel/bienna b-team (für das zweimalige scheitern im nlb final). Oder bienna bilangue. Als logo ein beil in rot gelb (ehc biel).
6. zurich renegades
ein renegade ist laut duden ein abtrünniger, fahnenflüchtling. (wahrscheinlich, weil es in zürich so viele zugezogene und ausländer wie sonst nirgends gibt). Das logo zeigt ein nicht identifizierbares wesen mit einem tomahawk. (die verbindung renegade und tomahawk: in der tv-serie ‚renegade’ - lorenzo llamas in der hauptrolle - gabs den bobby sixkiller, ein ‚ehemaliger’ indianer. Und indianer haben tomahawks...naja). Farblich stimmt die identifizierung (kantonswappen).
Shane’s vorschlag: zurich lakers/lions/bööggs. oder bankers (mit lugano abklären). als logo mörgeli’s/fehr’s kopf, ein leu oder der böögg. Die farben so belassen (evtl. ein bisschen mehr weiss für den nebel).
5. luzern lions
von der nfl übernommen. hier stimmen die farben auch gleich mit dem kantonswappen überein. Auch die verbindung zu löwen ist –zwar recht indirekt - geschichtlich belegt. Guter auftritt.
Shanes vorschlag: so lassen (evtl. mit den zurich lions um den namen streiten.)
4. landquart broncos
farben und logo von der nfl übernommen. Die farben stimmen in etwa mit dem kantonswappen überein (navy wird blau, orange wird gelb). Ein bronco ist ein wildpferd, was dank der mentalität der südostschweizer und dem nationalpark / den vielen wildtieren (bears wäre hier treffend) sehr gut passt. Auch die geographischen ähnlichkeiten zu denver helfen.
Shane’s vorschlag: so lassen (evtl. grau als teamfarbe übernehmen und den clubnamen in deutsch, romanisch, italienisch kommunizieren).
3. geneva seahawks
farben und logo von der nfl übernommen. Farblich hats zwar nichts mit dem kanton oder der stadt zu tun. Aber die seahawks sind ein starker brand in der westschweiz. Und seemöwen gibt’s in genf. Das klima erinnert an das in seattle. Und die bezeichnung ‚geneva’ unterstreicht die internationalität der stadt. Mehr noch: die geneva seahawks unterstützen mit ihrem friedlichen maskottchen die neutralität der schweiz gegen aussen.
Shanes vorschlag: so lassen. (Evtl. den seahawk durch eine friedenstaube ersetzen.)
2. basel gladiators / basilisk meanmachine
Basel gilt seit augusta raurica als die altertumsregion der schweiz. Das passt. Bei pratteln war das sogar noch passender. Dafür gabs minuspunkte für den namen ‚basilisk meanmachine’ (eigentlich hätten die ja basilisk basilisk heissen sollen, wenn ich mich da an die teamjacken erinnere...da kommt gleich die nächste frage: was war (oder ist wieder) ein meanmachine?... und wieso ändert ein meanmachine bei einer wiedergeburt seine hautfarbe von grün auf schwarz?
Shane’s vorschlag: so lassen. (Nur dieses unsägliche purple aus den jersey ersetzen. ich möchte mal einen gladiator in einem violetten kettenhemd sehen.)
1. bern grizzlies
Die bern grizzlies haben es sich einfach gemacht. Farben und maskottchen werden gleich vom kantonswappen genommen. Das logo ist einfach erkennbar. Das maskottchen lebt in der stadt (streng genommen stimmt das ja nicht, da es braun- und nicht grizzlybären sind). Und um dem ganzen ein badboy look zu geben, ersetzt schwarz die hauptfarbe rot. Jeder cowboy in der prärie weiss, wo die bern grizzlies angesiedelt sind.
Shane’s vorschlag: so lassen. (Wenn der bärengraben nicht renoviert wird, den namen durch bern federals ersetzen und den namen ‚grizzlies’ an landquart abtreten.)

Ende Oktober 08. Berns Ausländerfurz. Weihnachten steht schon bald vor der Tür, und damit auch die Überraschung, welche neuen Regeln 2009 den Weg auf die Footballfelder finden werden. Hinter der Kulisse brodelt es bereits gewaltig. Schenkt man verschiedenen Quellen Glauben, wollen gewisse Kreise, allen voran die Bern Grizzlies, das gesamte Ausländerkonzept des Schweizerischen Footballverbandes über den Haufen werfen. Vereinfacht ausgedrückt sollen Importspieler nach einer Übergangsphase «verboten» werden, so dass alle Teams nur noch aus Einheimischen bestehen. Ein hehres Vorhaben - mit möglicherweise katastrophalen Folgen.
Die Vorstellung, dass ohne Importspieler plötzlich alles besser wird, zum Beispiel der Football im internationalen Vergleich, ist hanebüchen. Die Grizzlies selbst haben ja diese Saison im Efaf-Cup gezeigt, wohin eine reine Konzentration der Kräfte auf Einheimische führt: Ohne Chance und - ja - auch ohne jeden Glamour sind die Grizzlies gegen das zugegebenermassen andere Extrem aus Hohenems untergegangen. Verstärkungsspieler, vor allem aus den USA, führen nicht nur zu einer grossen Qualitätsverbesserung des Footballs, sondern auch zu eben diesem Glamour, den es braucht, um ein Meisterschaftsspiel zu einem speziellen Sportevent zu promoten. Und das ist genau die Basis, die der Schweizer Football braucht, um für Sponsoren interessant zu werden.
Jeder weiss, dass man mit Importspielern allein nicht Meister wird. Ganz gleich wie viele Verstärkungsspieler, ohne qualitativ starke Einheimische läuft nix. Und was passiert denn, wenn keine Imports mehr zugelassen sind? Dann wird wieder der Run auf den Binnenmarkt starten, die besten Schweizer Spieler untereinander abgeworben, im schlimmsten Fall gar bezahlt. Gerade Bern war sich 2007 ja auch nicht zu schade, eine ganze Armada von Thuner Spielern zu importieren, mit der Folge, dass die Grizzlies Meister und Thun beinahe beerdigt wurde. Jetzt also wollen die Herren aus Bern «Chancengleichheit» schaffen. Und wie stehts denn mit der Chancengleichheit bezüglich Einzugsgebiet? Der Raum Landquart-Chur bietet ein zehnmal kleineres Einzugsgebiet als beispielsweise Zürich. Zehnmal mehr oder zehnmal weniger potentielle Footballer im Umfeld eines Klubs zu haben, ist doch ein beträchtlicher Unterschied. Und wenn wirs gleich auf die Spitze treiben wollen: Wie stehts mit der Chancengleichheit bezüglich Reisekosten? Alle Randgebiete abseits Bern-Basel-Zürich müssen schliesslich für Auswärtsreisen tiefer in die Tasche greifen. Dazu ein kleiner Vergleich der Reisekilometer in der Saison 2008 (inklusive Final): Broncos 1730 gereiste km, Bern 1194 km, Zürich 1140 km, Winterthur 790 km. Niemand käme auf die Idee, hier im Sinne der Fairness auf Ausgleichszahlungen zu pochen. Aber man kanns drehen wie man will: Imports waren schon immer ein Equalizer, ein ausgleichendes Element, nicht nur für Teams aus den Randregionen: Man denke nur an die Saison 2003, als der junge, unbeschriebene US-Quarterback Neil Hall das 25-Mann-Kader der Landquart Broncos zum sensationellen Meistertitel führte. Wollen wir auf solche Geschichten wirklich verzichten? Und gerade die Grizzlies setzten in ihrem Meisterjahr 2007 doch auch nicht zu knapp auf Söldner, oder? In einer ersten Phase sollen Importspieler gemäss Bern noch erlaubt sein, solange sie nicht College Football gespielt haben - ein schlichtweg nicht zu überprüfendes Kriterium, das ausserdem in eine völlig andere Richtung geht als alle anderen europäischen Football-Ligen. Braucht der Schweizer Football da wirklich ein Sonderzüglein? Oder geht es hier nicht mehr um reine Interessen eines Klubs, der im Budget gerne auf die Import-Position verzichten würde. Ganz nach dem Motto: «Wir können oder wollen nicht investieren, deshalb dürft ihr es auch nicht.» Letzten Endes sollen also die Vereine bestraft werden, die mehr Ressourcen in die Sponsorensuche investieren.
Zuschauer und damit auch Sponsoren gewinnt man aber nur, wenn ein Spiel einen gewissen «Swagger» hat. Diesen bringen Imports, sie sind das Salz in der Suppe und sorgen wie gesagt auch für eine klare Niveausteigerung der Liga. Wie ist es denn im Eishockey? Da haben fast alle Schweizer Teams mehrere echte Importspieler und auch immer mehr Doppelbürger - und siehe da: Das Schweizer Eishockey ist auch international vorne dabei und lockt Zuschauer in Massen an. Und doch wird kein Schweizer Team Meister nur dank der Söldner. Was würde aus dem Schweizer Eishockey wohl werden, wenn man die Söldner verbieten würde? Dass das Ganze auch rechtlich auf sehr wackligen Beinen steht, kommt noch dazu. Zurück zu Football und zu einem Blick auf Europa: Zwar wünscht sich in der Schweiz niemand ein Szenario wie in Hohenems, wo sich faktisch eine Horde Söldner zu einem Team formt. Aber es lässt sich nicht abstreiten, dass in Europa genau die Ligen das Sagen haben, in denen Imports zumindest nicht verteufelt werden: Und zwar sportlich wie auch publicity-mässig. Und gerade das Beispiel Österreich hat gezeigt, dass auch der einheimische Football an diesem Gesamtprodukt wächst. Dass man jetzt aus der europaweit mehr oder weniger gültigen Ausländerregel aussteigen will, ist nichts anderes als ein «Commitment to Mediocrity». Bleibt zu hoffen, dass die Vereinsvertreter an der DV kühlen Kopf bewahren und solche und ähnliche Anträge ins Football-Mittelalter zurückschiessen.

Oktober 08. Basels Nachwuchsfabrik. Der Herbst ist da und das Footballjahr in der Schweiz ist gelaufen: Die Basel Gladiators haben den Juniors-Titel erneut mehr oder weniger locker nach Hause gebracht, die Renegades waren im Final erwartungsgemäss der schwächere (und für viele auch der falsche) Gegner. Kudos, Props und Schnaps an die Adresse der Glads und an ihren Mister 100% Dwayne Woods, die zwei überragende Saisons in Serie gespelt haben.
Immerhin sind die Basler für einmal nicht unbeschadet durch die Saison marschiert - und wer hats gemacht? Natürlich die Broncos Juniors. Nicht ohne Stolz können die Broncos Juniors von sich behaupten, als einziges Team den späteren Meister geschlagen zu haben. Interessant: Bei der einzigen Basler Saison-Niederlage in Chur war Coach Dwayne Woods (wegen seiner vielbesprochenen Sperre) nur auf der Tribüne dabei. Was durchaus einiges über die Qualitäten von Basels Mister 100% aussagt. Über Coaching-Entscheidungen kann man zwar immer diskutieren, bezüglich Recruiting-Fähigkeiten reicht dem Altmeister aber niemand das Wasser. Keiner in der Schweiz vermag eine derartige Masse - im wahrsten Sinn des Wortes - von Neulingen zu mobilisieren wie Coach Woods, was sich vor allem in einer physischen Dominanz niederschlägt. Bei den Juniors reichte dies auch dieses Jahr, bei den Seniors hingegen wurde die Glads 2008 (nicht zum ersten Mal) exposed: Körperlich überlegene, aber wenig quicke Footballer, dazu wenig Playmakers auf den Skill Positions. Dass ausgerechnet mehrere von Woods rekrutierte und «erschaffene« Footballer wie die Nokaj-Brüder - die ihre ersten Footballschritte allerdings bereits bei den "alten" Meanmachine machten - zu den wieder zum Leben erweckten Stadtrivalen der Meanmachine wechselten, dürfte den Glads auf lange Sicht nicht schaden. Der Nachwuchs ist da, und deshalb überrascht es auch nicht zu sehen, dass Basel auch bereits wieder über 30 Aktive im U15-Tackle-Football-Team vorweisen kann...
Trotzdem ist es natürlich völlig absurd, dass die Basler 2009 im B rumgurken sollen. Schade, dass auch nächstes Jahr im A höchtwahrscheinlich nur fünf Teams um den Titel mitspielen dürfen. Oft wird gesagen, dass es Spielplan-technisch fast nicht zu machen sei mit sechs oder auch sieben NLA-Mannschaften (auch die Jets gehören im Grunde in die höchste Spielklasse). Bei acht Spielen sei eine Hin- und Rückrunde anders nicht machbar. Absolut möglich wäre bei sieben Teams aber eine einfache Runde von sechs Spielen, dazu zwei weitere Spiele, die zugelost werden. Für all die Mahn-Zeigefinger, die jetzt schon in die Höhe schiessen: Eine «unfaire» Auslosung ist fast nicht möglich. Schliesslich entscheidet bei Punktegleichstand immer noch die Direktbegegnung: Selbst wenn Team A aufgrund einer schwereren Auslosung eine Niederlage mehr als Team B einfahren würde, würde Team A aufgrund des Sieges in der Direktbegegnung auf gleich viele Punkte und damit vor Team B liegen. Natürlich ist es theoretisch möglich, dass ein Mittelfeldteam zwei starke und ein anderes zwei schwache Teams zugelost würden. Dafür wärs eine coole Show und gut für den Football: Sieben Teams im A sind besser als fünf. Aber im Grunde ist das alles Pipifaz, denn am besten wäre eh eine Topliga mit neun Teams und einem normalen Durchgang vor den Playoffs. Da müsste man darauf hin arbeiten. Unmöglich? So was gab es in den Saisons 2003 und 2004 schon, als in einer Einheitsliga gespielt wurde. Und da lagen die Klubs qualitativ auch nicht so weit auseinander. Herzlichst, Euer Pferdeflüsterer, Lan Bronx
Veröffentlicht am:
22:23:37 21.10.2008
von Broncos_Redaktion
Letzte Aktualisierung
20:36:24 25.04.2010